Das neue Jahresprogramm des Wildbad ist in Druck und abholbar ab dem 18.05.2018.

Die verschiedenen Veranstaltungen von Mai bis August setzen weitere Akzente, die es nicht zu verpassen gilt. Von dem besten zeitgenössischen Boogie- und Blues-Pianisten Thomas Scheytt, über Big Band-Klänge mit AbbeyRoad im Biergarten, das beliebte Café & Tanz, Operetten- und Musicalklänge zur alljährlichen Reihe Soli Deo Gloria. Für jeden ist etwas dabei!

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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Spezial-Angebot im Kurhaus Wildbad

Ideal für Familien, Freunde, Vereine, Firmen…
Buchbar in den Zeiträumen: 2.-6. April, 21.-25. Mai, 13.-17. August,
20.-24. August, 27.-31. August 2018

Alle Gästezimmer im Kurhaus exklusiv

11 Doppel-, 5 Einzel- und 3 Dreibettzimmer für nur 642,60 € pro Nacht ohne Frühstück.
Nur in den Aktionszeiträumen buchbar. Mindestaufenthalt 2 Nächte.

Königliche Speisen nach Ihren Wünschen optional buchbar

Lassen Sie sich bei Frühstück (9,- €), Mittagessen (14,- €), Kaffee-pausen (ab 5,50 €), und Versperbüffet (11,- €) verwöhnen.
Kinder essen günstiger, unter 2 Jahren auf unsere Kosten.

Spannendes Freizeitprogram vor Ort

Ob Mühlenführung, Freiluft-Kegeln, thematische Stadtführungen, Kletterwald, Museen, Fahrrad fahren, Freilandmuseum, Freibad, Badeseen, Wandern oder Schnupperpilgern auf dem Jakobsweg um das Wildbad ist für jeden Geschmack etwas geboten.

Ulrike Mohr

Porträt von Ulrike Mohr

Wildwuchs auf dem Palast der RepublikDie Berliner Künstlerin Ulrike Mohr wird auf Einladung des Wildbads hier in 2-wöchigen Blöcken in den Monaten Mai bis Juli und ab Oktober 2018 leben und arbeiten. Sie studierte Freie Kunst / Bildhauerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ihr künstlerisches Interesse gilt den Transformationsprozessen von Materialien.
Ulrike Mohrs Arbeiten nehmen den öffentlichen Raum als Ausgangspunkt und basieren auf kritischer Beobachtung, prozesshafter Aufzeichnung, strukturierenden Vermessungen oder auch der Einführung anderer Ordnungssysteme. Sie verpflanzte beispielsweise eine Gruppe wild gewachsener Bäume, die sich vor seinem Abriss auf dem Dach des Palastes der Republik in Berlin befanden, auf innerstädtisches Brachland um („Aktion Restgrün“, 2006).

Signalkugel mit Blick auf den Alex in Berlin

Zu weiteren markanten Projekten der Künstlerin in Berlin zählt u.a. die „Signalkugel“ in Kreuzberg. An der Stelle eines ehemaligen Leuchtturmes als bewegliche Leuchtkugel errichtet, reagiert sie über einen Bewegungsmelder auf den Schiffsverkehr auf der Spree. Fährt ein Schiff an der Signalkugel vorbei, fällt die Kugel nach unten und wird anschließend über Druckluft in ihre Ausgangsposition nach oben gefahren.

Seit 2008 beschäftigt sich Ulrike Mohr mit dem Prozess des Köhlerns. Jüngstes Beispiel dafür ist „Wechselraum“, ein kollaboratives Projekt und kuratorisches Experiment von Ulrike Mohr Anfang Januar an der Zürcher Hochschule der Künste, in dessen Mittelpunkt eine Raumzeichnung aus Holzkohle steht. Für die 6. Internationale Kunstbiennale in Sinop (Türkei, 2017) gestaltete Ulrike Mohr unter dem Titel „Black Sea Resonance“ eine Raumzeichnung aus hängender Holzkohle, gefunden im Schwarzen Meer.

Raumzeichnung aus hängender Holzkohle
Asche, Ruß, Ton, Glas, Metall, Stoff, Licht, Farbe und Wasser sind weitere Materialien, mit denen Ulrike Mohr arbeitet. Vita der Künstlerin und weitere Abbildungen als Download hier.
Das Programm „art residency wildbad“ wurde 2017 ins Leben gerufen. Es ist auf zehn Jahre angelegt. Eine Fachjury schlägt dafür jährlich neue Künstler oder Künstlergemeinschaften mit professioneller Ausbildung, entsprechenden Referenzen und nationaler bzw. internationaler Ausstellungs-/Projekterfahrung vor, Kunstwerke vor Ort zu entwickeln. Diese sollen auf Dauer im öffentlichen Park des Wildbads verbleiben. Projektbegleitend gibt es öffentliche Veranstaltungen, darunter Einladungen ins Atelier, zu Künstler-Stammtischen, Gespräche über Kunst u.a.

Das erste landschaftsgebundene Kunstwerk im Wildbad Rothenburg realisierte 2017 das Künstlerduo Böhler & Orendt aus Nürnberg. Matthias Böhler und Christian Ohrendt entwickelten eine mehrteilige figurative Skulpturengruppe und platzierten sie im Bereich der Treppenanlage, die das Wildbad über das Spitaltor direkt mit der Rothenburger Altstadt verbindet.
Das jährliches Budget „art residency wildbad“ beträgt rund 30.000€. Hinzu kommen Mittel u.a. aus dem Kunstfonds der ELKB sowie weitere Fördermittel, Spenden oder Sponsorengelder. Das Projekt 2018 wird gefördert vom Kunstfonds der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern (ELKB) und dem Kunstfonds Bayern.

Die verschiedenen Veranstaltungen von Februar bis Mai setzen weitere Akzente die es nicht zu verpassen gilt. Über die Reihe Podium junger Musiker, die neuste Ausstellung, das beliebte Sundowner VI und die alljährliche Reihe Soli Deo Gloria . Für jeden ist etwas dabei!

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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Carmen Underwater gewinnt den „Listen to Berlin Award 2017“

 

Wir gratulieren herzlich zu diesem Preis für ganz besondere Künstler*innen und Projekte.
2017 hat sie am Anfang und am Ende ihrer Europa-Tournee im Wildbad das Publikum begeistert.
Wir freuen uns auf den nächsten Auftritt der preisgekönten Songwriterin bei uns in ihrer fränkischen Heimat.

Die kulturellen Höhepunkte von November bis Februar setzen weitere Akzente die es nicht zu verpassen gilt. Über Gentechnik in Brasilien, die Weltanschauungen im Gespräch, das beliebte Dinner Konzert, der alljährliche Rothenburger Krippenweg oder der Schwarz-Weiß-Ball. Für jeden ist etwas dabei!

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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„Sehnsuchtsorte“ lautete das Thema beim 9. Kunstsymposium der bayerischen Landeskirche im Wildbad. Es ging den Zusammenhängen zwischen persönlicher Sinnfrage und Religion nach und stellte in diesem Zusammenhang das Artist-in-Residence-Programm vor, zu dem das Wildbad seit diesem Jahr Künstler zu Arbeitsaufenthalten einlädt.

 

„‘art residency wildbad‘ ist ein Projekt, das ganz hervorragend in die Kulturkonzeption der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern passt“, sagte Helmut Braun, Leiter des Kunstreferats, zur Eröffnung des Symposiums. Kulturorte werden darin als Orte definiert, „an denen sich eine kulturelle Arbeit in ganz besonderer und nachhaltiger Weise zeigt“. Hier sollten kreative Spielräume geschaffen werden, „in denen sich die beiden Welten – Kunstwelt und die Welt religiöser und traditionell geprägter Gefühle – treffen können.“ Das Projekt des Wildbads solle die außergewöhnliche Anlage der Tagungsstätte, seine kulturellen Traditionen und die inhaltliche Ausrichtung auf besondere Weise miteinander verknüpfen.

Im Wildbad werden ab 2017 Kunstschaffende eine künstlerische Spur in Form einer dauerhaften Intervention im Gelände setzen. Der künstlerische Schaffensprozess soll sich dabei auf die formalen und inhaltlichen Gegebenheiten des Ortes beziehen, jedoch grundsätzlich experimentell und ergebnisoffen sein.

 

Das erste landschaftsgebundene Kunstwerk im Wildbad ist in diesem Sommer entstanden und wurde im Anschluss an das Kunstsymposium der Öffentlichkeit übergeben. Ausgehend von dem Grundgedanken, dass Rothenburg für viele Menschen weltweit einen Sehnsuchtsort darstellt, der romantische Vorstellungen von Glück und Zufriedenheit am Ziel einer langen Reise auslöst, entwickelten Böhler & Orendt eine mehrteilige, figurative Skulpturengruppe. Ihr Kunstwerk REST ON THE ESCAPE FROM THE CONFRONTATION WITH THE FUCKED-UPNESS OF THE STATUS QUO – Rast auf der Flucht vor der Auseinandersetzung mit der Abgefucktheit des Ist-Zustands – platzierten sie im Bereich der Treppenanlage zum Spitaltor.

Die elf mannsgroßen Skulpturen scheinen eine Reisegruppe und Gestrandete zu sein. In Kleidung, Accessoires, Mimik und Gestik markieren sie unterschiedliche Herkünfte, soziale Schichten und Kulturen. Ihre Gedanken und Gefühle scheinen um Hoffnung und Verzweiflung, Sehnsucht und Enttäuschung zu kreisen. Mag sein, dass sie an ihrem Sehnsuchtsort schon angelangt oder noch unterwegs sind, innehalten: abgewirtschaftet, desillusioniert, gebrochen, verloren? Im Dialog mit dem Betrachter loten sie die menschlichen Fragen nach dem Woher und Wohin aus.
Einen „Sehnsuchtsort“ habe sich auch der Erbauer des Wildbads, Friedrich von Hessing, geschaffen, führte Prof. Dr. Klaus Raschzok, Augustana-Hochschule, unter Bezugnahme auf den Tagungsort aus: mit dem Gebäude, dem Park mit seinen malerischen Terrassen, den Wandelhallen etc. In seinem Referat beleuchtete er die theologischen Aspekte des Tagungsthemas und unterschied zwischen Sehnsuchtsorten des Glaubens und irdischen, touristischen Sehnsuchtsorten. „Sehnsuchtsorte des Glaubens sind Durchgangsorte, Fixpunkte im Netzwerk des Lebens … und nicht mit dem Ziel selbst zu verwechseln.“
Als „ein Gefühl des Mangels in Bezug auf ein anderes Erleben“ definierte Dr. Kassandra Nakas Sehnsucht. In einem kurzen Abriss vom antiken Parthenon über die Zeit der Aufklärung, der Romantik, die Popart bis hin zum „Parthenon der Bücher“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujin auf der Documenta 2017 in Kassel zeigte die Berliner Kunstgeschichtlerin beispielhaft Sehnsuchtsorte in der Kunst auf. Sehnsuchtsorte in der Bildenden Kunst heute seien „eng mit Ortsveränderung, Reisen und Migration verbunden“, sagte die ausgewiesene Kennerin der zeitgenössischen Kunst. Sie nannte es einen sehr mutigen Schritt des Künstlerduos Böhler & Orendt, in ihrer Arbeit den Blick auf das Individuum, ihre Sehnsucht, ihre Verzweiflung und Leiden zu richten.

 

Die kulturellen Höhepunkte von Juli bis Dezember setzen weitere Akzente die es nicht zu verpassen gilt. Über das Kunstwerk von Böhler & Orendt bis hin zum Forum Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt und dem Kunstsymposium „Sehnsuchtsorte“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Für jeden ist etwas dabei!

Wir freuen uns auf Sie als unsere Gäste im Wildbad Rothenburg!

 

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Bienenfleiß im Wildbad
Tagungshaus siedelt im Park Bienen an – ab sofort auch eigene Honigmarke

Seit diesem Jahr befinden sich im Wildbad fliegende Völker. Genauer: vier Bienenvölker. Sie werden die Zahl der Lebewesen im Wildbad-Park schlagartig um mehrere Tausend erhöhen. In der Hauptsaison, die von Mai bis Juli andauert, erwartet der Imker Volker Schüßler, Inhaber von Volker´s Imkerlädle in Bockenfeld, pro Bienenvolk zwischen 60.000 und 80.000 Bienen.
Die Gäste des Wildbads brauchen vor den bis zu drei Kilometer weit ausschwirrenden Insekten dennoch keine Sorge zu haben. Denn zum einen befindet sich der Bienen-Freistand, der langfristig auf bis zu zwölf Bienenvölker ausgelegt ist, hinter dem hangwärtigen Gebäudeteil und ist im Übrigen kaum auf eigene Faust zu entdecken. Zum anderen bilden Honigbienen innerhalb ihres Stockes ein arbeitsteilig fein ausgeprägtes System, sind bienenfleißig um ihre eigene in hoher Weise geregelte soziale Gemeinschaft bemüht und finden im Taubertal vor allem ein besonders großes Spektrum an Nahrung.
Das Angebot für die Bienen, sagt Schüßler, ist hier wesentlich vielfältiger als in anderer Umgebung. Vor allem bietet die naturbelassene Landschaft zum Sammeln von Nektar an diesem Ort noch verschiedene Blühstadien, von der Wildkirsche über Kräuter in Hanglage bis zur Lindenblüte.
Das mit dem sprichwörtlichen Bienenfleiß Gesammelte wird ab sofort in der Küche des Wildbads verwendet und auch als eigene Marke verkauft. Denn da sind sich sowohl Wirtschaftsleiter Stephan Michels als auch Volker Schüßler einig: In den Bienenstöcken im Wildbad entsteht ein besonderer Honig. Grund sind das Tauberwasser, das gut für die Brut ist, die Hanglage und sogenannte Hutungen, nicht bewirtschaftete Flächen, auf denen Orchideen und eine Vielzahl von Kräutern wachsen – auch zur Freude der Bienen.
Angeregt hat die Bienenstock-Idee die Wildbad-Leitung selbst. Gemeinsam umgesetzt wird sie von Imker Volker Schüßler und Wildbad-Mitarbeiter Peter Krauthahn. Nach seiner Erst-Zertifizierung mit dem Umweltsiegel EMAS und EMASPLUS zu Jahresbeginn 2016 und der eigenen Rotweincuvée mit dem Weingut J.A. Sack aus Lauda-Königshofen ist das Imkern ein weiterer Schritt, in dem sich die Haltung des Wildbads gegenüber Lebensmitteln, Lieferanten, zu Lieferwegen oder zu nachhaltigem Anbau von Nahrungsmitteln manifestiert.

Wirtschaftsleiter Stephan Michels: „Mit den eigenen Bienenvölkern sind wir thematisch direkt dran an vielen Fragen unserer Zeit, wie Monokultur in der Landwirtschaft, Flächenversiegelung, Trimmen auf Ertrag, Einsatz von Pestiziden, Wert von Lebensmitteln, Achtung der Schöpfung, Wertschätzung der unmittelbaren Umgebung, Zusammenarbeit, Vertrauen … Wir möchten uns selbst und unmittelbar auch mit diesen Themen auseinandersetzen.“

„Kultur für alle“: Eine gemeinsame Wegsuche in eine Zukunft, die von erheblichen demografischen Veränderungen geprägt sein wird und deshalb jetzt uns nach neuen Wegen fragt.

Über 25 Projektpartner beteiligen sich an diesem Projekt: Kulturanbieter, eine Reihe von sozialen Institutionen, Ehrenamtliche, das Rothenburger Tourismus Service, das QB.

Mit welchen Bausteinen sich der einzelne Kulturanbieter beteiligt, ist im Siegel des Logos ablesbar:
„50/50“ oder „Taxi oder beides.

Das Wildbad beteiligt sich bei kostenpflichtigen Veranstaltungen mit beiden Bausteinen, „50/50“ und Taxi.

„50/50“: Ein Besucher mit Handicap zahlt voll, der notwendige Begleiter nichts
bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder Vorlage des 50/50-Ausweises

Taxi: Auf Vorlage des Taxibeleges werden für die Hinfahrt auf die Eintrittskarte 3 € an der Kasse erstattet.

 

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