Der Auftrag

Beständigkeit im Wandel

Als das Wildbad 1983 als Evangelische Tagungsstätte eröffnet wurde, war eine der vornehmsten Aufgaben, „Kirche von ihrer besten Seite zu zeigen“. Gastfreundschaft leben, die Menschen als Freunde gewinnen, einen Wunsch von den Augen ablesen und selbst Unvorstellbares noch möglich machen, das galt es zu verwirklichen. „Engel beherbergen“ – in unseren Gästen einen Engel sehen, sie so wahrnehmen und tatsächlich den Engel in ihnen wenigstens zum Lächeln bringen. Dieser zugewandte, den Menschen das Beste zutrauende Stil prägt alle Mitarbeitenden bis heute. Es sind auch Engel, die beherbergen.
In Zeiten der Finanzknappheit und auch des kirchlichen Spardiktats haben ökonomische Faktoren zunehmend an Einfluss gewonnen. Die Feder war in die Hand zu nehmen, und sie ist durchaus gut gespitzt.
Es bleibt der Anspruch, dass die Orientierung an den Gästen das hohe Niveau behält und die Mitarbeitenden weiterhin gerne Grundaufgaben wie Kür erfüllen – und am Ende doch auch die Zahlen stimmen.
Dies gelingt auch, in dem sich das Wildbad öffnet über den kirchlichen und kirchennahen Bereich hinaus und so etwa in der Begegnung mit Wirtschaft kirchliche Kompetenz wie Staunenswertes und Überraschendes an Kirche zeigt.
Seit 2010 hat das Wildbad als inhaltliche Aufgabe, Ort für Ethik, für Wirtschaftsethik zu sein.
Das Forum Kirche Wirtschaft Arbeitswelt findet seit 2011 jährlich im Oktober statt. Es wird veranstaltet in enger Zusammenarbeit mit dem KDA, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Facheinrichtung der Landeskirche für die Bereiche Arbeit, Wirtschaft und Soziales. Der kda hält die kontinuierlichen Kontakte zu den verbandlichen Akteuren in der Arbeitswelt, beispielsweise mit der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, dem Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft, dem Deutschen Gewerkschaftsbund sowie dem DGB-Bildungswerk.

Der Leitspruch „In Verantwortung leben“ will auf je eigene Weise zum Nachahmen ans Herz gelegt werden.

 

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