„Lohn muss nicht nur zum Leben reichen“

„Lohn muss nicht nur zum Leben reichen“

Heute in zwei Wochen wird im Wildbad Rothenburg beim 4. Forum Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt diskutiert, ob ein Lohn gerecht sein kann, wie er entsteht, was er bedeutet, was er besagt.
Der Besuch der Vorträge am Freitag, 24. Oktober ab 15.30 Uhr mit anschl. Diskussion ist kostenfrei. Was die Hauptreferenten Matthias Jena, Vorsitzender DGB Bayern, und Dr. Paul Melot de Beauregard¸ Fachanwalt für Arbeitsrecht, München an Impulsen für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Lohn“ in FORUM einbringen werden, haben sie vorab kurz zusammengefasst.

 

Dr.Paul Melot de Beauregard
Dr. Paul Melot de Beauregard

Dr. Paul Melot de Beauregard¸ Fachanwalt für Arbeitsrecht
„Mindestlohn und Managergehälter bestimmen die Diskussion. Aber wie soll der ‚richtige‘ Lohn eigentlich zustande kommen? Und wer soll für ihn verantwortlich sein – der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber, die Gewerkschaften oder gar der Staat? Letztlich wird kein Lohnfindungsprozess ohne den Markt auskommen können. Angebot und Nachfrage dominieren ihn in vielfacher Hinsicht. Nur wenn wir dies einsehen, können wir dort, wo es erforderlich ist, die richtigen Korrekturen vornehmen.“

 

 

 

 

MatthiasJena
Matthias Jena

Matthias Jena, Vorsitzender DGB Bayern

„Die Frage ob ein Lohn gerecht ist, hat unglaublich viele Facetten: die konkrete Tätigkeit, Arbeitszeit,

Verantwortung, Wissen und Können, sind nur einige der Maßstäbe nach denen sich gerechter Lohn und Gehalt bemessen. Für die evangelische Sozialethik ist klar: Wer arbeiten will, soll die Möglichkeit haben, für sich und seine Familie den Lebensunterhalt zu verdienen. Und ein gerechter Lohn muss nicht nur zum Leben reichen, sondern er darf auch nicht zu späterer Altersarmut führen.“

 

 

 

 

 

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