Weihnachtsengel-Konzert08.12.12 | 19:30 h

Blockflöte und Klavier

08. Dezember 2012

Hans-Jürgen Hufeisen steht europaweit für virtuoses Blockflötenspiel. Sein Schaffen umfasst bis heute 30 Alben, die sich über 4 Millionen Mal verkauften. Rund 40 Konzerte spielt er im Jahr mit seinen kunstvollen Instrumenten: Flöten aus Buchsbaum, teils hunderte Jahre als, die größte misst fast zwei Meter. Es sind Seeleninstrumente, deren warmer Klang die Konzert-Säle füllt.
Nun geht der Flötist Hans-Jürgen Hufeisen mit seinen neusten Kompositionen auf Advents-Tour. Es sind Werke über Engel aus der Weihnachtsgeschichte:
Sie hängen an den Zweigen der Christbäume, lugen hinter den feierlich geschmückten Fenstern hervor und stehen in den Holz-Krippen der Weihnachtsmärkte: Engel. Die himmlischen Wesen begleiten uns durch die Weihnachtszeit. Der Künstler Hans-Jürgen Hufeisen hat den geheimnisvollen Geschöpfen eine Stimme gegeben, hat ihre Melodien auf seinem neuen Album „Weihnachtsengel“ eingefangen. In seinen Adventskonzerten wird neben den Melodiemeditationen zu bekannten Weihnachts- und Adventsliedern nun Raum sein, diesen Engels-Begegnungen zuzuhören, denn im Alltag ist ihre Stimme zu leise. Hans-Jürgen Hufeisen lässt sie nun sachte erklingen.

Wenn es die Engel in der Weihnachtsgeschichte nicht gegeben hätte“, sagt der Flötist, „dann gäbe es dieses Fest nicht.“ Deshalb hat er in der Weihnachtsgeschichte nach den sanften Geschöpfen gesucht. Entstanden sind 12 musikalische Bilder, die die Engelsgestalten sichtbar machen. Etwa das Bild des Engels, der Maria die Geburt ihres Sohnes verkündet, auch das des Engels, der Josef im Traum erscheint, um ihn zur Flucht mit Maria zu bewegen. Die fliegenden Himmelsgeschöpfe verkünden in der Weihnachtsgeschichte nicht nur die frohe Botschaft, sie warnen auch vor der Hinterlist des Königs.

Kosten: 15 €  (Ermäßigung: 15 €)

Beginn: 19:30 Uhr

Ort: Theatersaal

 

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Der Hans im Glück

Hans-Jürgen Hufeisen über sich selbst? Die Antwort klingt unbescheiden: „Ich bin ein Glückspilz!“ Wer ihn kennt, weiß, dass Hufeisen Optimist, seine Ausstrahlung im Grundton heiter ist. Aber dass sich das einstige „Findelkind“ als Glückspilz bezeichnet, überrascht dann doch.

„Wieso?“, kontert Hufeisen: „Ich hatte von Geburt an Glück: Meine Mutter wollte mich zwar nicht und ließ mich im Hotelbett zurück. Aber ich wurde vom Wirt gefunden. Die dunkle Bettdecke lüftete sich, die Grunderinnerung, die mir blieb ist: Licht, nicht Dunkel.“

So versteht er seinen Namen als Programm, der gleich zweimal das Glück enthält: Hans im Glück Hufeisen.

Begabung als Gabe für andere

Die Begabung, sein schöpferisches Talent, hält er für einen weiteren Glücksfall in seinem Leben. Denn in die nicht vorhandene Wiege wurde ihm das Talent nicht gelegt – in der Familie, die er später kennen lernte, gibt es keine Musiker. So nimmt er seine Begabung als Glück für sich selbst. Aber auch als Gabe für andere Menschen. „Meine Musik ist auch eine Möglichkeit der Heilung. Für die vielen – körperlich wie seelisch – verletzten Menschen“, so Hufeisen. Heil und Segen – zwei Begriffe, die eng verbunden sind. „Heile, heile Segen“ nicht nur Kinder brauchen tröstende Lieder, meint Hufeisen.

Wanderer zwischen den Welten

Ein musikalischer Missionar, ein spiritueller Musiker, nicht Kirchenmusiker, aber kirchlich geprägt – Charakterisierungen Hufeisens, die er mit einem Achselzucken kommentiert: Musik sei – neben der Stille – der Weg in die spirituelle Welt überhaupt. „Ich kenne kaum eine Religion, die nicht Musik als DIE Kraft in sich trägt“, so Hufeisen. Und auch umgekehrt keinen Musiker, der nicht spirituell ist.“

Der studierte Blockflötist und Komponist (Folkwang-Musikhochschule in Essen) überschreitet in der Musik wie in den Religionen gerne festgefügte Grenzen, er versteht sich als Wanderer zwischen den Welten: „Für mich gibt es nicht die eine Religion, die eine Weisheit. Ich schöpfe aus verschiedenen Quellen der Inspiration“; wenngleich seine Grundprägung eine christliche ist.

Hufeisen schreibt nicht nur seine Musik selbst; auch die Instrumente sind eigens für ihn gebaut, da sie ein sehr großes Stimmvolumen erfordern. „Das sind ja gar keine Blockflöten“, entfuhr es einem Kritiker, der den Künstler zum ersten Mal hörte. Tatsächlich hat seine Musik wenig gemein mit der von Musikschul-Einstiegs-Unterricht geprägten Hörerfahrungen à la Hänschen Klein. [/toggle_item]

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