2. Wildbad-Kegelmeister steht fest

Gute Stimmung und Ergebnisse

Rund 100 Kegler gingen an den Start – 25 Mannschaften aus der Stadt und dem Altlandkreis Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber. Spannung bis zum Schluss beim zehnstündigen Kegelturnier der Rothenburger Sportkegler auf der Bundesbahn in Rothenburg. Zum Jahresauftakt 2014 ging es hier zum zweiten Mal um den Titel „Wildbad-Kegelmeister“ und um den guten Zweck. Denn der sportive Wettstreit „Alle Neune zum Dreikönigstag“ ist bestimmt für die Wiederherstellung der historischen Freiluftkegelbahn von 1907 im Wildbad Rothenburg.

Nachdem der Wanderpokal und Titel „Wildbad-Kegelmeister“ im Vorjahr an einen jungen Sportkegler gegangen ist, wurde er jetzt einem erfahrenen verliehen: Siegfried Sakalowsky. Mit 251 Holz übernahm er bei den Einzelkeglern deutlich die Führung vor Holger Roth (243), Peter Schiller (238), Raphael Messerschmidt (235) und Günther Koch (233).

Auch bei den Mannschaftswertungen gab es klare Ergebnisse – sowie ein wenig Glück. Unter allen beteiligten 25 Vierer-Teams, die am Samstag (4.1.) an den Start gingen, wurde Kroatia 2 als „Glücksmannschaft“ ausgelost. Denn beim Benefizkegeln werde „nicht nur Leistung, sondern auch Mitmachen“ bewertet, betonte Pfarrer Herbert Dersch, Leiter vom Wildbad Rothenburg.

Die Mannschaftschaftswertungen: Bongo II aus Rothenburg erzielte 833 Holz und landete auf dem 5. Rang, die fünfte Mannschaft des TSV 2000 Rothenburg brachte für ihren vierten Platz 847 Holz zusammen. Platz 3 belegte die erste Mannschaft des TSV 2000 (869) hinter Buch am Wald I mit 871 Treffern. Mit 901 Holz fuhr das TSV-Team II deutlich vor allen anderen den Sieg bei den Mannschaften ein.

„Im Ganzen gab es sehr gute Stimmung und hervorragende Ergebnisse“, fasst Günther Laudenbacher, Initiator des Benefizkegelturniers, zusammen. Im Besonderen träfe dies auch auf die Teams aus dem Wildbad Rothenburg zu. Diese hatten seit dem ersten Kegelturnier vor Jahresfrist regelmäßig trainiert und die Zahl ihrer Treffer deutlich erhöht.

„Beeindruckend“ empfand der Sportkegler-Chef vor allem das sportliche Engagement von Pfarrer Herbert Dersch, der sich „sehr gut gegen die Prominenz geschlagen hat“.  Seine Mitstreiter in zwei Promimannschaften zur Eröffnung des diesjährigen Turniers  waren Franken Knights-Cheftrainer Randall Watkins  und sein Vorgänger als Headcoach, Martin Habelt  -– beide zum ersten Mal im Kegelsport am Start –,  Bürgermeister Kurt Förster und Kreiskegelwart Bernd Ziegler.

Nicht nur die Erstkegler 2014, sondern auch alle anderen, die sich bereits beim ersten „Benefizkegeln zum Dreikönigstag“ von Günther Laudenbacher, Vorsitzender der Rothenburger Sportkegler, und seinem Team für den Sport begeistern ließen, ließen sich von diesen Hintergrundinformationen des Fachmanns zusätzlich noch motivieren: Wenn Sportkegler mit 200 Schub innerhalb von bis zu anderthalb Stunden antreten, dann entspricht das einer körperlichen Leistung wie beim 5.000-Meter-Lauf.

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