art residency wildbad 2020 – Breathe Earth Collective

Breathe Earth Collective im Wildbad

Foto: Simon Oberhofer

Seit Anfang März weilt das Breathe Earth Collective (BEC) zu seinem ersten Arbeitsaufenthalt im Wildbad. Hier entwickelt die transdisziplinär arbeitende Künstlergemeinschaft bis zum Oktober, verteilt über mehrere Arbeitsphasen, ein standortbezogenes Kunstobjekt für den öffentlichen Park. Es handelt sich um das erste Werk von BEC, das der Öffentlichkeit nach Fertigstellung nicht nur temporär, sondern permanent zugänglich sein wird. Übergeben wird es voraussichtlich Mitte Oktober.

Das Breathe Earth Collective zeigt in seinen Arbeiten prototypisch neue Herangehensweisen auf, die im Spannungsfeld von Städtebau und Klimawandel Lösungsansätze für Herausforderungen wie Luftverschmutzung und Überhitzung in den Städten skizzieren. Das Team arbeitet an der Grenze von Architektur, Kunst und Urbanismus in nicht hierarchischen Netzwerken, um für komplexe Herausforderungen als „Do and Think Tank“ neue Lösungen zu entwickeln.
Im Tagungsort Wildbad und dem historisch gewachsenen Landschaftsraum an der Tauber sieht BEC einen einzigartigen Anknüpfungspunkt für die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex „Natur, Stadt und Gesundheit“. Auch die interdisziplinäre Zusammensetzung der Fachjury und des Kuratoriums art residency wildbad sowie die inhaltliche Arbeit der evangelischen Tagungsstätte selbst habe das Team sehr angesprochen, die Einladung zu art residency wildbad 2020 anzunehmen, erklärte BEC in einem Gespräch mit der Presse.

BREATH EARTH COLLECTIVE – SOCIAL MEDIA

Facebook: breatheearth
Instagram: @breatheearthcollective

PRESSEINFORMATION VOM 5. MÄRZ 2020

Pressemappe ↓

Presseinfo ↓

Mitglieder der Fachjury art residency wildbad

  • Baranowsky, Prof. Heike; Professorin für Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
  • Braun, Helmut; Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern, Kunstreferent; Kunsthistoriker und Kurator
  • Faschingbauer, Bärbel; Dipl.-Ingenieurin für Gartenkultur und Landespflege
  • Kluxen, Dr. Andrea; Bezirksheimatpflegerin, Bezirk Mittelfranken; Kunsthistorikerin
  • Raschzok, Prof. Dr. theol. Klaus; u. a. 1. Vors. des Vereins für Christliche Kunst in der Evang.-Luth.  Kirche in Bayern e. V., Hrsg. „Kirche und Kunst“
  • Winter, Prof. Dr. Georg; Professor für Bildhauerei / Public Art an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (Jury-Vorsitz)

Mitglieder im Kuratorium art residency

  • Bauner, Barbara; Architektin, Arbeitskreis Kirche und Kunst im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg
  • Bresgott, Klaus-Martin; Germanist, Kunsthistoriker, Musiker; Kulturbüro des Rates der EKD, Berlin
  • Durst, Caroline Prof. Dr.; Hochschule Ansbach, Campus Rothenburg
  • Gross, Hans-Gerhard Dekan; Rothenburg
  • Krause, Franziska; Germanistin, Kulturbeauftragte der Stadt Rothenburg
  • Lenkner, Klaus; Geschäftsführer, Neuberger Gebäudeautomation GmbH Rothenburg
  • Michels, Stephan; stellvertr. Leiter und Wirtschaftsleitung Tagungsstätte Wildbad Rothenburg
  • Müller-Härlin, Stanislaus; Akademischer Rat, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Abt. Kunst
  • Rey, Christa; Kulturwissenschaftlerin, Redaktionsbüro oeffentlich-arbeiten.de
  • Schuhmacher, Wolfgang Dr., Pfr.; Leiter Evang. Tagungsstätte Wildbad Rothenburg
  • Thurnwald, Andrea Dr.; Museumsleitung Kirche in Franken und Beirat im Wildbad Rothenburg
  • Wetsch, Yvonne; CSR-Managerin, IHK-Akademie Mittelfranken
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Visionäre im Wildbad

Credit © Breathe Earth

Die interdisziplinäre Künstlergruppe Breathe Earth Collective aus Graz ist Artist in Residence 2020. Sie besteht aus ArchitektInnen, LandschaftsarchitektInnen und KünstlerInnen. Zentraler Ausgangspunkt der Gruppe sind Luft und Klima als Materie, Nahrungsmittel und Quelle des Lebens.

Breathe Earth wurde von der Fachjury aus einer Vielzahl von vorgeschlagenen Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt, weil sie sich „mit künstlerischen und architektonischen Mitteln, praktisch visionär mit den aktuellen Fragen der Klimaveränderung und der Ökologie beschäftigt und dafür erfahrbare Raumsituationen wie den österreichischen Pavillon der Expo 2015 in Mailand, realisiert“, so Prof. Georg Winter von der HbK Saar, Vorsitzender der Fachjury. Das Breathe Earth Collective greife Fragen auf, „die das Wildbad als Bildungs- und Erfahrungsraum, mit seiner Parklandschaft in einen spannenden und derzeit sicherlich notwendigen Dialog bringen kann.“

Auch Kirchenrat Helmut Braun, Kunstreferent der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, erwartet von der Arbeit des Künstlerkollektivs im Wildbad „eine spannende, sinnlich erlebbare Aktion“ im Besonderen auch im Hinblick auf die thematischen Schwerpunkte des Wildbads.

Breath Earth Collective Biographie ↓

Helmut Braun, Kunsthistoriker und Kunstreferent der Evang.-Luth. Kirche in Bayern:

„Breathe Earth Collective nutzt Installationen und Environments, um potentielle Chancen einer besseren Umwelt erfahrbar zu machen. Über Kunst und Architektur entstehen so Ökosysteme, in denen der Mensch seine Rolle zur Natur neu überdenken und definieren kann. Gerade im Hinblick auf den thematischen Schwerpunkt des Wildbads, der Wirtschaftsethik, ist hier eine spannende sinnlich erlebbare Aktion zu erwarten.“

Georg Winter:

„Die Fachjury art residency wildbad wählte aus der Vielzahl der vorgeschlagenen Künstlerinnen und Künstler das Breathe Earth Collective für das Projekt 2020 aus, weil das interdisziplinäre Kollektiv aus Graz sich mit künstlerischen und architektonischen Mitteln, praktisch visionär mit den aktuellen Fragen der Klimaveränderung und der Ökologie beschäftigt und dafür erfahrbare Raumsituationen, wie den österreichischen Pavillon der Expo 2015 in Mailand, realisiert.
Die Gruppe findet unkonventionelle künstlerische Formen für die Kühlung und Luftreinigung urbaner Räume und macht sie für das Publikum in Mikro-Landschaften sinnlich wahrnehmbar. Die Luft oder im Speziellen die Atemluft als Gegenstand der Forschung zu thematisieren, verbindet eine künstlerische Praxis mit kulturellem und gesellschaftlichem Wandel. Das Breathe Earth Collective greift Fragen auf, die das Wildbad in Rothenburg als Bildungs- und Erfahrungsraum mit seiner Parklandschaft, in einen spannenden und derzeit sicherlich notwendigen Dialog bringen kann.“

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